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Welches sind die typischen Technologien, die im Laufe der Business Software Entwicklung in kleinen Unternehmen eingesetzt werden?

Am Anfang steht oft eine Lösung basierend auf Microsoft Office Excel oder einer anderen Tabellenkalkulationssoftware. Jeder kennt das Programm, es ist einfach zu bedienen, flexibel und sowieso im Unternehmen vorhanden.

Dann wird Excel zu klein, es kommt zu redundanten Daten, die in vielen verschiedenen Exceldateien verteilt sind, Berechtigungen für verschiedene Benutzer können nicht eingestellt werden, die Arbeit im Team wird schwierig, Auswertungen und Abfragen sind kaum möglich und die Daten sind ungepflegt, weil jeder ganz flexibel irgendwo seine Kommentare reinschreibt.

Vielleicht wird jetzt über eine Lösung basierend auf Microsoft Office Access nachgedacht. Gut, wenn Mitarbeiter XY oder vielleicht der Praktikant sich damit auskennen und mit Hilfe der Assistenten in Access eine schnelle Lösung "stricken" können.

Dagegen ist nichts zu sagen. Immerhin wurde erkannt, dass man etwas tun muss und man macht sich Gedanken darüber, wie eine kostengünstige Lösung aussehen kann.

Vielleicht gibt es aber an dieser Stelle bereits ein bessere Vorgehensweise. Access ist eine dateibasierte Datenbank mit ihren Tücken, die oft erst dann erkannt werden, wenn alles fertig programmiert ist, die Datenbank wächst und die Anzahl der Benutzer steigt.

Keine Angst, Access ist ein gutes Produkt. Man kann seine Daten dort herausholen, die bestehende Software ein wenig anpassen und kommt so zu einer leistungsfähigeren Lösung z.B. auf Basis des Microsoft SQL Servers.

Man hätte aber auch gleich von Anfang an auf den SQL Server setzen können. Für kleinere Anwendungen in kleinen Netzwerken gibt es dafür eine lizenzgebührenfreie Version des SQL Servers. Diese kostenlose Version ist zwar eingeschränkt, meist in dem Sinne, dass sie nicht unbegrenzt skaliert werden kann und z.B. nur einen Prozessor oder nur 1 GB RAM unterstützt oder dass die Größe der Datenbank z.B. auf 10 GB beschränkt ist, aber mit diesen Einschränkungen kann man relativ lange leben und oft sogar.Anwendungen mit 10, 20 oder 30 Benutzern betreiben.

Dafür hat man im Vergleich zu der reinen Access Lösung von Anfang an einen echten Datenbankserver. Das Frontend kann dabei durchaus mit Access programmiert werden. Mit der Kombination aus Access und SQL Server kann man unheimlich schnell unheimlich leistungsfähige Lösungen für viele Benutzer bauen. Sollte die kostenlose Version des SQL Servers dann doch irgendwann zu klein werden und man möchte z.B. auf die Standard Edition aufrüsten, dann muss man dafür zwar Lizenzgebühren zahlen, aber man muss nichts am Programm ändern, was meist viel entscheidender ist.

Noch besser und vor allem günstiger könnte es für kleine Unternehmen mit max. 75 Mitarbeitern sein, den Microsoft Small Business Server in der Premium Edition anzuschaffen. Dort sind neben dem SQL Server auch alle anderen für Kleinunternehmen wichtige Programme enthalten (Netzwerk, gemeinsame Datei- und Druckernutzung, sicherer Internetzugang, E-mail, Fax usw.).

Mit Access und SQL Server und vielleicht weiteren unternehmensspezifischen Programmen baut man sich dann seine Business Software in der klassischen Client-Server-Architektur als Two-Tier-Lösung mit einem "Rich Client" und einem Datenbankserver.

Spätestens ab hier gehen die Meinungen über die zu verwendenden Technologien und Programme auseinander. Für kleine und mittelgroße Unternehmen ist die genannte Lösung oft perfekt und bietet viele Vorteile gegenüber z.B. mehrschichtigen Architekturen.

Bei mehrschichtigen Architekturen macht man eine weitere Aufteilung z.B. in a) Benutzeroberfläche b) Geschäftslogik/Geschäftsregeln c) Datenzugriffsfunktionen und d) Datenspeicherung. Access kann hier nicht mehr sinnvoll verwendet werden. Man hat dann den Vorteil, dass man sich z.B. bei Änderungen der Benutzeroberfläche auch nur die Schicht der Benutzeroberfläche anschauen und dort Änderungen machen muss. Bei der 2-schichtigen Access Lösung dagegen sind im Access Programm sowohl die Benutzeroberfläche, als auch die Geschäftslogik und teilweise auch Datenzugriffsfunktionen enthalten, was bei sehr großen Lösungen für den Programmierer unübersichtlich werden kann.

Bis jetzt habe ich noch nichts über Webanwendungen geschrieben. Hierfür braucht man neben dem SQL Server noch einen Webserver (der ebenfalls im Small Business Server enthalten ist). Statt des "Rich Clients" auf Basis von Access braucht man dann auf dem Clientcomputer nur noch einen Webbrowser. Die Vorteile von Webanwendungen sind bestechend. Der Zugriff auf eine Webanwendung kann von fast jedem Ort aus (Internet) und mit fast jedem Gerät (z.B. Pocket PC) erfolgen, ohne dass man die Anwendung vorher auf dem Client installieren müsste.

Der Nachteil der Webanwendungen, nämlich dass sie nicht so reichhaltige Benutzeroberflächen mit der Funktionsvielfalt von "Rich Clients" haben und dass sie die auf dem Clientcomputer vorhandenen Hardware- und Softwareressourcen nicht optimal ausnutzen, tritt mit neueren Entwicklungen, wie z.B. Ajax immer weiter in den Hintergrund.

Weiterentwicklungen gibt es aber natürlich auch im Bereich der Rich Clients bzw. der Windows Anwendungen, die deren Nachteile im Vergleich zu Webanwendungen, wie z.B. die erforderliche Installation auf allen Computern, zumindest teilweise wieder wettmachen.

Nicht zuletzt gibt es aber auch relativ neue Technologien wie z.B. Microsoft Silverlight, die die Vorteile der lokal installierten Software mit den Vorteilen der Webanwendungen vereinen wollen. Bei diese Art von Programmen spricht man von Rich Internet Applications (RIAs) und man geht davon aus, dass die nächste Generation von Softwareanwendungen mit RIA Technologien entwickelt und zumindest teilweise auch in der Cloud gehostet wird.

Wichtig bei allen neuen Technologien ist, dass man sie bei kleinen und mittelgroßen Unternehmen nicht unbedingt immer sofort braucht, um zu einer optimalen Business Software zu kommen. Wenn man nicht ganz konkrete und sofort nutzbare Vorteile in einer Neuentwicklung sieht, sollte man vielleicht lieber vorerst darauf verzichten und auf bewährte und ausgereifte Technologien zurückgreifen.

Bei ausgereiften Technologien hat man den Vorteil, dass diese nicht mehr so starken Veränderungen unterliegen und dass man meist eine breite Basis an bezahlbaren Spezialisten vorfindet, was bei neuen Technologien nicht immer der Fall ist.

Grundsätzlich versuchen wir natürlich, Ihre Business Software in der von Ihnen gewünschten Technologie und Architektur bereitzustellen.

Für die meisten kleinen Unternehmen empfehlen wir aber eine Lösung basierend auf Microsoft Access. Bei stark wachsenden Unternehmen bzw. in größeren Umgebungen mit vielen Benutzern und großen Datenmengen kann und sollte dann der Microsoft SQL Server als Datenbanksystem im Backend und Microsoft Access nur noch als Frontend für die Programmierung der Benutzeroberfläche verwendet werden.

Warum empfehlen wir diese Lösung?

Die Antwort ist einfach: Microsoft Access ist das vermutlich beste Desktopdatenbanksystem, das es im Moment auf dem Markt gibt.
Es erlaubt gerade kleinen Unternehmen einen schnellen und flexiblen Zugriff auf Daten aus verschiedensten Systemen oder auch auf Daten aus der Cloud und bietet schon aus dem Standard heraus und ohne Programmierung reichhaltige Möglichkeiten zum Darstellen, Suchen, Filtern, Importieren, Exportieren, Drucken und Analysieren von Daten.
Es ist mit seinen visuellen Programmierobjekten einfach zu bedienen, sehr beliebt und als Teil des Microsoft Office Pakets auch sehr weit verbeitet und optimal auf andere Office Programme wie Excel, Word oder Outlook abgestimmt.
Ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist auch, dass die Programmierung und die Nutzung des Programmcodes innerhalb einer Software, nämlich Microsoft Access erfolgt.
Mit einem PC mit einer Microsoft Access Installation können Sie Ihre Business Software also nicht nur nutzen und bedienen, sondern Sie haben auch die Möglichkeit, auf den Quellcode ihrer Business Software zuzugreifen und technisch wäre es sogar möglich, ihn zu verändern, zu erweitern oder zu debuggen!
Dabei haben Sie gleich noch den Vorteil, dass der Programmcode relativ einfach strukturiert und auch für weniger geübte zumindest grob lesbar, nachvollziehbar, verständlich und ähnlich wie Programmcode in Excel, Word oder Outlook ist.
Dadurch wird eine maximale Transparenz zwischen Kunden und Programmierern geschaffen und die Kunden sparen sich den Aufwand für die Anschaffung, Installation und Wartung einer speziellen Entwicklungsumgebung.

Die größten Nachteile von Access sind begründet in dessen Natur als dateibasiertem Desktopdatenbanksystem.
Dieser Typ von Datenbanksystem ist nur geeignet als Einzelplatzlösung für Desktopsysteme oder für sehr kleine Netzwerkumgebungen und erlaubt auch keinen 24/7 Betrieb, weil dann die permanent geöffnete Datenbankdatei nicht gesichert werden kann.
Um diese Schwächen zu überwinden, hat Microsoft Access mit dem Dateiformat ".adp" so erweitert, dass Anwendungen direkt auf einer Datenbank aufgebaut werden können, die auf einem Microsoft SQL Server betrieben wird.

Mit der Kombination aus Microsoft Access und Microsoft SQL Server kann man die Vorteile aus beiden Systemen nutzen und hat jetzt die Flexibilität und Einfachheit von Access gepaart mit der Leistungsfähigkeit, Sicherheit, Stabilität, Verlässlichkeit und Skalierbarkeit von SQL Server, die optimal geeignet ist für den Aufbau einer kompletten Individual Business Datenbanksoftware für kleine und auch größere Unternehmen.

Interaktive Galerie

Business Software Screenshots

Hier finden Sie eine interaktive Galerie mit 73 Beispielen verschiedener Bildschirmmasken, mit denen Sie sich einen ersten Eindruck davon machen können, wie DAERO Business Software aussieht.

Die Galerie basiert auf der Microsoft Silverlight Technologie. Zur Anzeige der Galerie muss das Microsoft Silverlight Plugin auf Ihrem Computer installiert sein.

Die in der Galerie dargestellten Bildschrimmasken wurden alle mit Microsoft Access erstellt.